Konzertinformation

Liebe Konzertbesucherinnen und -besucher, treue Musikfreunde

Die RegioSingers Frauenfeld und das Orchester des Kaufmännischen Verbands Zürich freuen sich auf Ihren Besuch – empfehlen Sie uns weiter.

Unsere Sponsoren

Valiant
Frauenfeld fördert Kultur
Thurgauer Kantonalgesangverband TKGV
Stutz 
Migros Kulturprozent
Immocompass
Baracchi Isolationenhttps://www.baracchi.ch
Dr. Heinrich Mezger-Stiftunghttps://www.heinrich-mezger-stiftung.ch
Tschanen
E. Herzoghttps://www.herzogag.ch

Unsere Konzertdaten

Samstag, 12. November 2022, 19.30 Uhr
Reformierte Kirche Effretikon, Rebbuckstrasse 1, 8307 Effretikon

Sonntag, 13. November 2022, 18.30 Uhr
Reformierte Kirche St. Peter, St. Peterhofstatt 2, 8001 Zürich

Sonntag, 20. November 2022, 17.00 Uhr
Evang. Stadtkirche zur Dreifaltigkeit, Freiestrasse 12, 8500 Frauenfeld

Leitung: Sviatoslava Luchenko

Unser Programm für Sie

  • Vangelis: 1492 Conquest of Paradise
  • Ennio Morricone (arr. Fedor Vrtacnik): The Mission Suite
  • Gary Barlow: Finding Neverland Medley
  • Nino Rota (arr. Patrick Russ): Romeo and Julia Suite
  • Claude-Michel Schönberg: Selections from «Les Misérables»
  • John Williams: Theme from Jurassic Park
  • Andrew Lloyd Webber: Song, Masquerade und Music of the Night aus «Phantom of the Opera»
  • Leonard Bernstein: Medley from «West Side Story»
  • John Williams: «Throne Room» from «Star Wars»
  • Christopher Tin: Baba Yetu

Eintritt frei, Kollekte

«1492 Conquest of Paradise», Vangelis

Das Lied vom griechischen Komponisten Vangelis war die Hauptmelodie zu Ridley Scotts Historienfilm «1492 – Eroberung des Paradieses», gesungen von der Sängerin Dana Winner, und wurde 1993 für einem Golden Globe nominiert.

Zunächst hatten weder das Lied noch der Film kommerziellen Erfolg.

Dann jedoch verwendete der Boxer Henry Maske das Lied am 8. Oktober 1994 für seinen Einmarsch in den Ring zum Weltmeisterschaftskampf gegen Iran Barkley – vor etwa 15 Millionen Fernsehzuschauern. So wurden sowohl die Single als auch das gesamte Album im Folgejahr zum internationalen Chartstürmer und das Lied gelangte in aller Ohren.

Die Musik zeigt archaisierende Merkmale, die zum Beispiel durch den monotonen Rhythmus deutlich werden. Der Text, der wie Latein klingt, ist in keiner sinnhaften Sprache geschrieben worden und stammt von Guy Protheroe.

«The Mission Suite», Ennio Morricone

Diese Musik wurde von Ennio Morricone zum Film The Mission (1986) von Roland Joffé geschrieben. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von jesuitischen Vertretern, die im 18. Jahrhundert südamerikanische Ureinwohner missionierten.

Die markante Filmmusik hatte grossen Einfluss auf den Erfolg des Films. Zentral in Szene gesetzt wird die Oboe, welche der Jesuitenpater Gabriel spielt, während sich die Ureinwohner in kämpferischer Absicht nähern. Die Verzierungen in «Gabriel’s Oboe» erinnern an barocke Ornamentierungen. Darüber hinaus finden sich repetitiv-rhythmische, archaische Klänge.   

2005 belegte die Filmmusik zu «The Mission» den 23. Rang auf der Liste «Amerikas beste Filmmusik aller Zeiten», die das American Film Institut veröffentlicht hatte.

«Finding Neverland Medley», Eliot Kennedy und Gary Barlow

Das Musical «Finding Neverland» aus dem Jahr 2014 von Gary Barlow und Eliot Kennedy erzählt, wie der Theaterklassiker «Peter Pan, or The Boy Who Wouldn’t Grow Up» von Sir James Matthew Barrie entstanden ist und wo der Autor seine Inspiration in einer gar nicht kinder- und fantasiefreundlichen Zeit gefunden hat. Zunächst im American Repertory Theater (A.R.T.) der Harvard-Universität in Cambridge (MA) aufgeführt, startete das Musical am Broadway voll durch und wurde zum Kassenschlager.

In unserem Konzert hören Sie ein Chor-Medley, arrangiert von Mac Huff, mit den Titeln «Neverland», «Believe», «When Your Feet Don’t Touch The Ground» und «Stronger».

«Romeo And Juliet» Soundtrack Suite, Nino Rota

Für Franco Zeffirellis Verfilmung von William Shakespeares Theaterstück «Romeo And Juliet» (1596) aus dem Jahr 1968 komponierte und dirigierte kein Geringerer als Nino Rota die Filmmusik. Diese erlangte grosse Bekanntheit und wurde oft gecovert. Bandbreite geht dabei von Luciano Pavarotti bis hin zu André Rieu. Im Jahr 2014 bringt Lana del Rey in ihrem Song «Old Money» ein Sampling von Rotas Komposition.

Der ursprünglich veröffentlichte Soundtrack enthält 9 Titel, wovon das Lied «What is a Youth» der erfolgreichste ist. In der italienischen Fassung des Films wird er vom Schlagersänger Bruno Filippini gesungen und in der deutsch- und englischsprachigen Version von Glen Weston synchronisiert. Der Liedtext, der von Eugene Walter geschrieben wurde, gibt Liedtexte aus anderen Shakespeare-Stücken, nämlich «Was ihr wollt» und «Der Kaufmann von Venedig», wieder.

Die kurze Suite, die wir für Sie spielen, hat Patric Russ arrangiert.

Selections from «Les Misérables», Claude Michel Schönberg

1980 wurde das Musical «Les Misérables» von Claude Michel Schönberg, basierend auf dem Roman «Die Elenden» von Victor Hugo, in Frankreich uraufgeführt. Diese Version verzichtete auf wesentliche Teile der Handlung, da der Roman in Frankreich zur Allgemeinbildung gehörte. Ab 1985 wurde das Musical als eine revidierte Fassung, wie sie heute noch gespielt wird, in weiteren Ländern zur Aufführung gebracht. «Les Misérables» hat mit 16 Jahren die drittlängste Laufzeit am Broadway. Zum 25-jährigen Geburtstag der revidierten Fassung wurden in London parallel drei Inszenierungen des Stückes gezeigt.

1987 übersetzte Heinz Rudolf Kunze das Musical ins Deutsche. In Österreich wurde es zwischen 1988 und 1990 400-mal aufgeführt. In Deutschland wurde in Duisburg 1995 extra das Theater am Marientor für dieses Musical gebaut. In der Schweiz war es erst 2007 am Theater St. Gallen sowie an den Thuner Seespielen zu erleben.

Insgesamt wurde das Musical in 23 Sprachen übersetzt, hat mehr als 50 internationale Auszeichnungen erhalten, davon 8 Tony-Awards, und ist das erste westliche Musical, das in China aufgeführt wurde.

Theme from «Jurassic Park», John Williams

Unter der Regie von Steven Spielberg erschien 1993 der Film «Jurassic Park», der so erfolgreich war, dass bis 2022 noch fünf Fortsetzungen gebracht wurden. Das erste Motiv, der «Theme from Jurassic Park», wird im Film eingeführt, als die Besucher den Brachiosaurus zum ersten Mal sehen. Die «sanften religiösen Kantilenen», so erklärt Williams, sind ein Versuch, «die atemberaubende Schönheit und Erhabenheit der Dinosaurier in freier Natur» einzufangen. Dieser Theme wird weithin als einer von John Williams› grossartigsten angesehen.

Das Album zum Soundtrack des Films war kommerziell sehr erfolgreich und lief 1993 sowohl in den britischen als auch in den deutschen Charts. Nominierungen für Film-Awards blieben jedoch aus.

John Williams und Spielberg verbindet eine enge Freundschaft, und seit 1974 ist Williams der Lieblingskomponist von Spielberg. Mit seinen zahlreichen Kompositionen zu vielen namhaften Filmen gewann Williams bisher fünf Oscars und hält mit 52 Oskar-Nominierungen den Rekord. Zudem gewann er drei Emmys, vier Golden Globes, 24 Grammys und siebenmal den British Academy Film Award. Auf der Liste von Amerikas bester Filmmusik finden sich gleich drei seiner Kompositionen.

Bei den Aufnahmen der Filmmusik zu «Jurassic Park» konnte Spielberg ganz entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten aber nicht dabei sein – er drehte zu der Zeit bereits «Schindlers Liste» in Polen.

«Phantom of the Opera (Song, Music of The Night, Masquerade)», Andrew Lloyd Webber

Das Musical wurde 1986 in London uraufgeführt. Die Geschichte basiert auf dem Roman «Das Phantom der Oper» (1911) des Franzosen Gaston Leroux. Mit Inszenierungen in 27 Ländern und mehr als 130 Millionen Besuchern gilt es als das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Die Broadwayfassung wurde mit 7 Tony Awards ausgezeichnet.

Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte in Österreich in Wien am 20. Dezember 1988. In Deutschland feierte das Musical am 29. Juni 1990 in Hamburg Premiere, in der Schweiz am 12. Oktober 1995 in Basel.

Wir spielen drei Lieder: den Song «Phantom of the Opera», bei dem das Phantom mit Christine eine Bootsfahrt über den unterirdischen See unternimmt; den Song «Music Oft he Night», bei dem das Phantom, mit Christine in seinem Versteck angekommen, ihr von seiner Liebe zur Musik erzählt; und den Song «Masquerade», der den Maskenball, auf dem sich das Phantom zu erkennen geben wird, einleitet.

Medley from «West Side Story», Leonard Bernstein

Waren Musicals am Broadway bis Mitte der 1950er-Jahre vor allem leichte Unterhaltung, brachte Leonard Bernstein 1957 mit der «West Side Story», einer im New York der Fünfzigerjahre spielende Version von «Romeo und Julia», erstmals ein gesellschaftliches Problem auf die Bühne. Die Musik charakterisiert die einzelnen rivalisierenden Gruppen. Dafür kombinierte Bernstein verschiedene Musikelemente aus verschiedenen Jazzströmungen, klassischer Oper und lateinamerikanischer Tanzmusik miteinander.

Fiel die Resonanz am Anfang entsprechend verhalten aus, liess der Erfolg doch nicht lange auf sich warten. Die «West Side Story» gehört zu den wenigen Musicals, die den Sprung ins klassische Konzertrepertoire geschafft haben, die Verfilmung von 1961 wurde mit sage und schreibe zehn Oscars prämiert.

Für Leonard Bernstein aber stand etwas anderes im Vordergrund: die «West Side Story» ist für ihn «an out and out plea for racial tolerance» – ein eindringlicher Appell für mehr Toleranz.

«Throne Room» from «Star Wars», John Williams

Die Filmmusik von allen neun «Star Wars»-Filmen wurde von Williams komponiert. Das Leitmotiv «Main Theme» eröffnet jeden dieser Filme. Einzelne Charaktere und Orte erhielten ihre bestimmten Melodien, um ihre Präsenz im Film auszudrücken.

Der Soundtrack wurde überwiegend für volles Sinfonieorchester komponiert. Einige rhythmische und harmonische Wendungen erinnern an die Spätromantik, die Neue Musik und die frühe Hollywood-Ära. Der Wiedererkennungswert der rhythmischen Märsche, lyrischen Streichermelodien und hellen Fanfaren ist sehr gross.

Auf Wunsch von George Lucas wurde die Verwendung von klassischer Musik und damit von vertrauten Klängen als Kontrast zur Thematik des futuristischen Science-Fiction-Films gewählt.

Obwohl Williams bereits vor «Star Wars» ein anerkannter Filmkomponist war, wurde er nach dieser Komposition zu einem der gefragtesten und berühmtesten Komponisten der Welt. In «Throne Room» hören Sie einige bekannte Motive, die für Figuren im Film stehen, und natürlich auch Ausschnitte aus dem «Main Theme».

«Baba Yetu», Christopher Tin

Das Lied wurde für das Computerspiel «Sid Meier’s Civilization IV» komponiert. Tin war während der Studienzeit ein Zimmerkollege des Spieleentwicklers Soren Johnson.

2010 wurde das Lied als Erstes für ein Computerspiel komponiertes Werk für den Grammy Award nominiert und gewann diesen ein Jahr später in seiner Kategorie. Mit diesem Song gewann Tin noch weitere Preise.

Der Liedtext ist das Vater Unser in der Sprache Swahili.